Nobelpreise gut geschüttelt

Monika Bütler

Dass es nicht ganz einfach ist, die Entscheidung aus
Stockholm zu antizipieren, ist verständlich. Aber die letzten zwei Jahre
präsent zu haben, sollte im Vorfeld der Wahl keine Hexerei sein. Dennoch meldet
Reuters froh:

„Im vergangenen Jahr wurden zwei Amerikaner und eine in Zypern geborene Britin für ihre Verdienste um die Arbeitsmarktforschung geehrt.“

Die in Zypern geboren Britin heisst Christopher Pissarides und der schien mir bei der letzten Begegnung ziemlich männlich. Bei der weiblichen Nobelpreisträgerin handelt es sich um Elinor Ostrom, welchen den Preis im Jahr zuvor erhalten hatte.

Die Agenturmeldung von Reuters wurde von vielen Zeitungen, selbst von der NZZ ungelesen übernommen.

Zu guter Letzt: herzliche Gratulation an Thomas Sargent (männlich) und Christopher Sims (männlich), sie haben den Preis hoch verdient!

 

Ist eine drei in Mathe wirklich cool?

Monika Bütler

Wie alle Teenager wollte ich ab und zu meine Eltern ärgern. Dies gelang mit einem einfachen Rezept. Ich sagte ihnen abwechselnd, dass ich Ethnologie oder Japanologie oder Psychologie studieren möchte. Für meine Eltern war die akademische Welt schon weit genug weg, aber wenn schon unbedingt studieren, dann etwas „nützlicheres“. Mein Interesse an den drei genannten Fächern blieb auch im Mathematik- und Physikstudium. Japanologie hätte ich sogar als zweites Nebenfach abgeschlossen, wäre ich nicht an der damals noch existierenden Lateinhürde gescheitert.

Mit meinem Interesse auch für Geistes- und Sozialwissenschaften bin ich wohl eine ziemlich normale Vertreterin der Natur- und Ingenieurwissenschaften, auch wenn ich später in die Wirtschaftswissenschaften gewechselt bin. Umso mehr ärgert es mich, welch schlechten Ruf die Absolventen naturwissenschaftlicher und technischer Studienrichtungen haben: Fachidioten, Nerds, usw. Die heutige Kolumne in der NZZ am Sonntag trug ich daher schon lange in Gedanken (und in einigen Notizen) mit mir rum. Letztlich hat mir der Aufsatz von Michael Furger in der NZZaS vom 18. September den notwendigen Tritt gegeben, diese Kolumne endlich aufzuschreiben.

Hier also die Kolumne:

„Wer nur „Nützliches“ studiert, bleibt ein armer Tropf“, stand vor drei Wochen in dieser Zeitung. Stimmt genau, dachte ich mir. Nicht ganz aus demselben Grund wie der Autor jenes Artikels, Michael Furger.

Und tatsächlich: Wer eine technische oder naturwissenschaftliche Ausbildung wählt, muss sich ab und zu als Trottel fühlen. Das Studium ist anspruchsvoll und zeitraubend. Auf dem Arbeitsmarkt ist der Ingenieur zwar hoch begehrt, aber nur mittelmässig bezahlt. Und wenn dies nicht schon genug wäre: Die Mathematikerin und der Naturwissenschaftler gelten auch noch als weltfremd, asozial und unattraktiv, der Informatiker als Berufs-Autist. Auf gut neudeutsch: als Fachidioten ohne Reflexions- und kulturelle Kompetenz.

Kein Wunder tun sich dies viele nicht mehr an. Weshalb sollten sie: Die Nützlichkeit des Fachs klebt Ihnen doch wie Dreck an den Fingern. Die aristokratische Verachtung nützlicher Tätigkeiten gegenüber der Kontemplation fasst auch in der republikanischen Schweiz Fuss. Eine Firma, die aus Mangel an Ingenieuren ins Ausland abwandert, erregt die Gemüter kaum. Dies paradoxerweise in einem Land, dessen wichtigste Rohstoffe Ausbildung und Forschung sind, und das in Naturwissenschaft und Technik zur internationalen Spitzengruppe gehört.

Wo steckt der Wurm? Wer sich etwas umhört merkt schnell: In breiten Kreisen gilt als cool, wer in Mathematik schlechte Noten hatte. Kein Mathematiker käme hingegen auf die Idee, sich mit ungenügenden Sprachkenntnissen zu brüsten.

Technische Fähigkeiten stehen schon in der Schule hinten an. Das Mathematik-Übungsblatt ist nur auf den zweiten Blick als solches zu erkennen. Addieren und Multiplizieren alleine geht nicht, die Rechnungen werden in Geschichten verpackt. Dagegen hätte ich grundsätzlich nichts, wären neben der sprachlich angereicherten Mathematik nicht ohnehin eine Mehrheit der Prüfungsleistungen in sprachlichen Fächern abzulegen. Einseitig mathematisch begabte Kinder haben es schwerer als einseitig sprachbegabte.

Dass die bedauernswerten Tröpfe mit nützlichen Studien kein zweckfreies Wissen besässen, ist natürlich Unfug. Dazu müssten sie nicht nur während der gesamten Gymnasialzeit tief geschlafen haben, sondern auch nachher. Die ETH verlangt von allen Student(inn)en Leistungen in Sozial- und Geisteswissenschaften. An der HSG müssen sogar 25% der Credits im (mehrheitlich geisteswissenschaftlichen) Kontextstudium absolviert werden, nicht zuletzt auf Kosten der technischeren Methodenfächer. Von den Phil-I Fakultäten wären mir entsprechende Anforderungen in technischen Disziplinen hingegen nicht bekannt.

Der Ruf nach ganzheitlicher Bildung ist deshalb eine Einbahnstrasse geblieben. Der Eindruck, dass Naturwissenschaften und Technik, aber auch Wirtschaftswissenschaften im humanistischen Bildungsideal zweitklassige Wissenschaften sind, schlägt sich in den Köpfen nieder. Dabei spielt es keine Rolle, dass es ohne Physiker beispielsweise weder Computer noch andere elektronische Geräte gäbe.

Niemand wünscht sich eine Welt, in der nur direkt nutzbares Wissen Platz hat. Das Nachdenken über die Folgen der heutigen Entwicklung, deren historische und sozialpolitische Einordnung ist wichtig. Nur müssen wir aufpassen, dass uns vor lauter Reflexion nicht genau die Leute ausgehen, welche die Grundlage für diese Reflexionen erst schaffen. Immerhin ist bis heute noch keine Firma aus Mangel an Sozial- und Geisteswissenschaftlern ins Ausland abgewandert.

Nach einem halben Jahrhundert darf man sich zum Geburtstag etwas Utopisches wünschen. So wünsche ich mir heute mehr gesellschaftliche Anerkennung für Naturwissenschaft und Technik. Den Menschen, die sich damit befassen, verdanken wir nicht nur unseren Wohlstand. Denn – Hand aufs Herz – von wem, wenn nicht von Atomphysikern, Biochemikern und anderen, haben wir denn unser Weltverständnis?

Nobelpreisträger und die HIV/AIDS Epidemie

Eva Deuchert

(Anmerkung Monika Bütler: Aus aktuellem Anlass – Bekanntgabe der Nobelpreisträger in Ökonomie am 10. Oktober – hier ein Beitrag zu einem Thema, welches nicht direkt mit Schweizerischer Wirtschaftspolitik zu tun hat. Dafür umso mehr mit einem
für Entwicklungsländer, insbesondere in Afrika, höchst dringenden Problem. Und
indirekt hat der Beitrag durchaus eine Verbindung zur (Schweizerischen)
Wirtschaftspolitik, mit der Schwierigkeit nämlich Kosten und Nutzen einer
Massnahme zu beurteilen. Eva Deuchert ist Assistensprofessorin am Centre for
Disability and Integration
und hat sich in eigenen Forschungsarbeiten mit der Verbreitung des HIV befasst.)

Ende September wurde von einem Experten-Panel der rethinkHIV Initiative eine Prioritätenliste zur Bekämpfung der HIV/AIDS Epidemie im südlichen Afrika
veröffentlicht
. Das Expertenpanel besteht aus fünf renommierten Ökonomen, wie z.B. Edward C. Prescott (erhielt zusammen mit Finn E. Kydland den Wirtschaftsnobelpreis für ihre Arbeiten zur dynamischen Makroökonomie), Vernon Smith (Nobelpreis zusammen mit Daniel Kahneman für Behavioral Economics und experimentelle Wirtschaftsforschung), und Thomas Schelling (Nobelpreis zusammen mit Robert J. Aumann für ihre Weiterentwicklung der Spieltheorie). Die Zusammensetzung des Experten-Panels scheint die altbekannte Weisheit „Ein Volkswirt kann alles, nur für Herzchirurgie muss er sich erst einlesen!“ zu bestätigen.

Die rethinkHIV Initiative hat einen ernsten Hintergrund. Sie geht der einfachen
Frage nach: Wenn in den nächsten 5 Jahren tatsächlich zusätzliche 10 Mrd. US $
für die Bekämpfung von HIV/AIDS zur Verfügung stehen (aus Gesichtspunkten von
starken negativen Externalitäten mag diese Investition aus wohlfahrttheoretischer Sicht berechtigt sein), wie sollen diese Mittel eigentlich ausgegeben werden?

Zur Beantwortung dieser Frage wird eine einfache Kosten-Nutzen-Analyse zu Grunde
gelegt. Falls der Nutzen einer Massnahme (also die Kosten, die durch eine Vermeidung von zusätzlichen HIV Ansteckungen vermieden werden) die Kosten der Massnahme übersteigt, soll diese Massnahme priorisiert werden.

Hier besteht jedoch das grundsätzliche Problem: Vielleicht haben wir einen guten
Überblick über die Kosten der einzelnen Massnahmen, bis auf wenige Ausnahmen
(Beispielsweise Antiretrovirale Therapien, Medikamente zur Verringerung des
Risikos von Mutter-zu-Kind Übertragung, sowie männliche Beschneidung) können
wir derzeit keinerlei Aussagen zur Wirksamkeit einzelner Massnahmen treffen. Es
gibt wenige Studien, die mit Hilfe von kontrolliert-randomisierten Feldexperimenten die „Wirksamkeit“ der Massnahmen auf bestimmte Verhaltensweisen (z.B. die Verwendung von Kondomen, die Anzahl von sexual Partnern, etc.) nachweisen, ob diese Verhaltensänderung jedoch tatsächlich zu dem gewünschten Ziel einer Reduzierung der Anzahl von HIV-Neuansteckungen führt, bleibt weitgehend unklar.

Wie wurde die Kosten-Nutzen Analysen also durchgeführt? Basierend auf mathematischen Modellen, ähnlich makroökonomischen Wachstumsmodellen. Wie in
der Makroökonomie auch, besteht jedoch kein klarer Konsensus, welche Modelwelt
denn die epidemische Situation im südlichen Afrika tatsächlich adäquat abbilden und wie diese Modelle vernünftig zu parametrisieren sind.

Die Ergebnisse der vorgelegten Kosten-Nutzen-Analysen erscheinen daher höchst
unsicher. Es bleibt Folgendes festzuhalten: Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist die
Intention der rethinkHIV Initiative sicher zu befürworten. Gegeben der empirischen Datenlage ist das Vorgehen zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinlich zu ambitioniert.

 

Bausparen: Subventionistis bei den Bürgerlichen

Die Meldung ging in den Milliardenverlusten der UBS unter. Gegen den Widerstand des Bundesrates hat sich der Nationalrat heute für die Annahme der beiden Bauspar-Initiativen ausgesprochen. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole (siehe hier): Hier nochmals die wichtigsten Gründe gegen die beiden Initiativen.
– Bausparen subventioniert die Bessergestellten und die heutigen Immobilienbesitzer
– Wie jede andere Subvention verzerrt Bausparen die individuellen Entscheidungen
– Bausparen führt zu einer geringeren Wohnmobilität und somit tendenziell zu Mehrverkehr (weil die Immobilienbesitzer bei einem Jobwechsel nicht umziehen)
– Bausparen subventioniert die Baubranche und möglicherweise auch die Banken
– Bausparen führt zu einer Erhöhung der Immobilienpreise (und somit auch die Mieten der Nicht-Bausparer), da die Subvention (ähnlich wie die Steuern) in den Preisen berücksichtigt werden.
– Bausparen belastet die Staatsfinanzen
– Die Schweiz kennt das Bausparen bereits durch die Möglichkeit des Vorbezugs von Mitteln der 2. und 3. Säule der Alterssicherung. Ironischerweise wird fast gleichzeitig zur Bauspardebatte über eine Einschränkung dieser Möglichkeit diskutiert.

Ich würde gerne wissen, weshalb sich eine Mehrheit des Nationalrats für eine Vorlage ausspricht, die nur einer kleinen Minderheit der Bürger Vorteile verschafft, allen anderen aber nicht absehbare monetäre und nichtmonetäre (Verkehr, Zersiedelung) Kosten aufbürdet. Ebenfalls würde ich gerne wissen, weshalb gerade bürgerliche Parlamentarier, für die andere Subventionen des Teufels sind, sich für diese Subventionen stark machen. Und zu guter Letzt würde mich interessieren, welche – wohl ziemlich abenteuerliche – Definition einer Sozialen Wohlfahrt die Bausparsubventionen verteilungspolitisch zu rechtfertigen mag. Sachdienliche Hinweise werden gerne als Kommentare entgegengenommen.

Einwanderung: Achtung Gegenverkehr!

Ferienbedingt verspätet der Link auf meine Kolumne in der NZZ am Sonntag vom 14. August.

Es wandern nämlich nicht nur viele Ausländer ein, sondern auch viele Schweizer aus. Immerhin rund 35’000 Eidgenossen jährlich (!) suchen ihr Glück im Ausland. Dies entspricht der Einwohnerzahl der Stadt Freiburg.

Offensichtlich hat auch die SVP die Botschaft verstanden, mindestens Toni Brunner. Die NZZ am Sonntag vom 21. August zitiert den SVP Präsidenten (auf Seite 9) wie folgt: „Es ist Zeit, dass der Bundesrat endlich etwas gegen kriminelle Ausländer und die Massenemigration tut.“ Ob er etwas gegen die Auswanderung von Schweizern oder von Ausländern hat, wissen wir nicht. Leider nur in der französischen Übersetzung.

Wer sich mehr für die Gründe der Auswanderung von Schweizern interessiert, dem sei die Dissertation von Thomas Höppli empfohlen. Eine Kurzfassung der Dissertation findet sich hier, für die SVP auch en français.

Und die Preise bewegen sich doch!

Per Zufall ein lobenswertes Beispiel entdeckt: Jack Wolfskin – ein Geschäft für Outdoorartikel – gibt den Kunden ab heute einen Wechselkursabschlag von 15% weiter („Euro Bonus“). Dies auch auf ohnehin schon reduzierten Artikeln. So günstig habe ich den Buben noch nie Wanderausrüstung kaufen können.

Ich bin auch ein Heizpilz

Die Tagepresse meldet, Heizpilze dürften künftig nur noch mit Ökostrom betrieben werden. Dies sieht aus wie der salomonische Kompromiss zwischen den Extremlösungen Verbot oder Laissez Faire, bzw. Laisser Chauffer. Ist es aber gerade nicht. Die Zuordnung von zulässigen Energiequellen zu einzelnen Verbrauchsgeräten führt direkt in die Hölle. Heizpilz mit Ökostrom, Operationssaal auch mit Atomstrom, das Opernhaus je nach Standpunkt mit Kerzen, mit Mischstrom oder gar nicht. Obwohl ich mir nichts sehnlicher wünsche als den pedalgetriebenen Laubbläser: Solche Lösungen züchten eine Erlass- und Kontrollbürokratie, die uns direkt in den kafkaesken Wahnsinn führt. Nimmt mich wunder, wer all den Heizpilzen nachgehen wird, um zu schauen, was sie grad für Strom gefressen haben.

Wollen wir wirklich enden wie Gulliver im Lande Liliput — gefesselt von einer Unzahl dünner Fäden, die einzeln leicht zu zerreissen wären, aber gemeinsam unüberwindlich sind?

Wenn wir uns nicht kollektiv zu Sklaven machen wollen, bleibt nur der Preismechanismus. Wenn CO2 (oder Energie) einen Preis hat — auch wenn dieser wesentlich höher sein sollte als heute –, kann immerhin jeder selber entscheiden, wieviel er ausgeben will und wofür. Des einen Heizpilz mag dann des anderen Candlelight Dinner sein. Ökostrom-für-böse-Geräte-Vorschriften hingegen sind die Henkersmahlzeit. Und ja, der Preismechanismus ist blind; auf den „Bedarf“ nimmt er keine Rücksicht. Zuschriften wegen Neoliberal werde ich deshalb sorgfältig lesen. Im Dunkeln.

Die Tücken der Selbstversorgung

Heute habe ich in einem stinknormalen Supermarkt für 2.74 Australische Dollars (circa 2.50 Sfr) eine (!) Banane erstanden. Eine ganz normale, eher kleine, nicht-Bio und auch sonst völlig unauffällige Frucht. Der Kilopreis: 15 Aus$, circa 13.50 Sfr. Zwei Gründe sind für diese exorbitanten Preise verantwortlich: Erstens die von ausländischer Konkurrenz weitgehend abgeschottete Produktion in einem Hochlohnland. Auch zu normalen Zeiten sei der Preis um 4-5 Aus$ pro Kilo, versicherte man mir. Zweitens die katastrophalen Überschwemmungen in Queensland zu Beginn des Jahres, die grosse Teile der Bananenplantagen zerstörten. Die Grenzen blieben geschlossen und die Preise stiegen in der Folge dramatisch an.

Die Banane illustriert wunderbar, was uns die so oft gescholtene Globalisierung bringt.

a) Tiefere Konsumentenpreise. Und dies nicht nur wegen ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in den Produzentenländern. Wettbewerb und Spezialisierung senken die Kosten ebenfalls weil sie zu einer höheren Produktivität führen, Man kann dies gut oder schlecht finden (für die Menschen und/oder die Umwelt). Tatsache bleibt, dass die meisten Konsumenten in erster Linie auf den Preis achten (müssen).

b) Relativ stabile Preise. Die Globalisierung bewirkt eine internationale Versicherung gegen Ernteausfälle. Gemessen an der Menge weltweit produzierter Bananen war das Ausmass der Ernteausfälle in Australien nämlich vernachlässigbar. Im geschlossenen australischen Markt machten die Ausfälle gegen 90% aus. Hätten die australischen Konsumenten Zugang zu Bananen anderer Produzentenländer, würden sie deutlich weniger zahlen.

Ich kaufe mit Vorliebe lokale Produkte, weil sie mir besser schmecken oder ich es mindestens so wahrnehmen will. Doch dies ist eine freiwillige Wahl.
Eine Abschottung der Grenzen und ein erzwungener Vorzug von Einheimischem kann teuer werden. Übrigens, die Banane hat geschmeckt – so wie eine stinknormale Banane eben schmeckt.