Nobelpreise gut geschüttelt

Monika Bütler

Dass es nicht ganz einfach ist, die Entscheidung aus
Stockholm zu antizipieren, ist verständlich. Aber die letzten zwei Jahre
präsent zu haben, sollte im Vorfeld der Wahl keine Hexerei sein. Dennoch meldet
Reuters froh:

„Im vergangenen Jahr wurden zwei Amerikaner und eine in Zypern geborene Britin für ihre Verdienste um die Arbeitsmarktforschung geehrt.“

Die in Zypern geboren Britin heisst Christopher Pissarides und der schien mir bei der letzten Begegnung ziemlich männlich. Bei der weiblichen Nobelpreisträgerin handelt es sich um Elinor Ostrom, welchen den Preis im Jahr zuvor erhalten hatte.

Die Agenturmeldung von Reuters wurde von vielen Zeitungen, selbst von der NZZ ungelesen übernommen.

Zu guter Letzt: herzliche Gratulation an Thomas Sargent (männlich) und Christopher Sims (männlich), sie haben den Preis hoch verdient!

 

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