Urs Birchler
Astronomisch und heuer auch meteorologisch liegt der Advent fast ganz im Herbst. Deshalb scheint es erlaubt, Franz Hohlers Herbschtgedicht zu zitieren.
Dusse goht der Wind
E Flöige putzt der Grind
De Schpatze glänze d Schnäbel
E Chue seicht dure Näbel
Me gseht se eignig Schnuuf
S Benzin schloht wider uf
Das Gedicht stammt aus dem Band Das Kurze. Das Einfache. Das Kindliche. Dort erzählt der Autor auch, dass sein Gedicht ins Japanische übersetzt wurde, und gibt eine Rückübersetzung ins Deutsche.
Ich weiss nicht, ob das Gedicht aus der Zeit der Erdölkrisen der 1970er Jahre stammt oder aus dem ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts, in dem Aufschläge beim Benzinpreis so verlässlich waren wie die Herbstnebel.